Pony Island und Little Inferno

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Pony Island und Little Inferno
Zweimal WTF im Quadrat mit Spassgarantie
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Pony Island? Hat sie jetzt nicht mehr alle Tassen im Schrank? Little Inferno klingt im Gegensatz zu Ponys richtig zerstörerisch. Ich muss euch aber leider enttäuschen, auch Pony Island hat nicht im Geringsten etwas mit süssen, kleinen und regenbogenfarbigen Ponys zu tun.

Obwohl, ein bisschen schon, aber nicht so wie ihr denkt. Es ist eher ein Pony auf Koks gefangen in einem Computer, den der Teufel erschaffen hat. Und Little Inferno? Man verbrennt Sachen. Genauer gesagt: Spielzeug!

What the F***?


Bei diesen zwei Spielen, die ich euch heute vorstelle, denkt man während des Spielens sicherlich mindestens 23,5 mal „What the F***“ pro Sekunde. Jedenfalls ging es mir so. Es wechselte ab zwischen Lachflashs, Heulkrämpfen und Kieferverspannungen vor lauter „WTF passiert hier?“ (Und ich übernehme keine Haftung für beschädigte Computer oder Monitore wegen Ausrastens!)
Warum? Naja, lest weiter und seht selbst!

Der WTF-Effekt entfaltete sich bei mir bereits als ich die Trailer der beiden Spiele sah. Dies ist auch der Grund warum ich sie gekauft habe und euch nun vorstelle. Abgesehen von WTF-Momenten machen die Spiele richtig Spass, wobei ich anmerken muss, dass Pony Island mit der Zeit recht schwer wird. Little Inferno ist da schon entspannter. Hier kann man nicht „schlecht“ sein in dem Sinne.

Pony Island oder: wie man aus Satan's Maschine entkommt


Ein kleines Pony gefangen in einer Arcade Maschine, die allem Anschein nach von Satan persönlich entwickelt wurde. Du sollst also da ausbrechen indem du die Kerndateien der Maschine zerstörst oder löschst. Wie stellen wir dies an?
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Der Ponylaser im Einsatz. Eines der Werkzeuge im Kampf gegen Satan’s Arcade Maschine.

Das Spiel kann nicht direkt einer Spielweise oder einem Genre zugeordnet werden. Es beginnt mit einer harmlosen Jump n‘ Run Einheit, einem Rätsel und einem Chatdialog mit einem anderen User der Maschine. Dieser möchte dir helfen die Dateien zu finden und zu zerstören. Es wird jedoch sehr schnell klar, dass dies kein normales Jump n‘ Run, noch ein Rätselspiel ist.

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Ohne Worte! Meine Seele hat er jedenfalls.

Pony Island überrascht und verarscht dich dauernd. Game over’s wo keine sein sollten, scheinbar unlösbare Jump n‘ Run Levels und sogar das Einstellungen Menü führt zu Kopfschütteln und muss zuerst repariert werden. Ja, richtig gelesen! Aber mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten, testet das Spiel besser selbst, es lohnt sich.


Little Inferno oder: welches Spielzeug brennt am besten?


Jipiiiih, Feuerchen machen! Du bekommst dazu extra den „Little Inferno Entertainment Fireplace“. Darin kannst du nun alles abfackeln, was du immer schon wolltest. Plüschtiere, Fotos, Wecker, Esswaren und viele andere ulkige Dinge.

Die Idee und Entwicklung stammt von den Designern des bekannten und sehr beliebten World of Goo. Little Inferno überzeugt mit der einzigartigen Atmosphäre und genialem Soundtrack. Das Design ist bekannt, die gleichen glubschäugigen Figuren, die unverwechselbare Schrift und die Briefe von mysteriösen Personen, die man bereits aus World of Goo kennt.

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Hurra, hurra, der Teddy brennt!

Das Ganze hat etwas Makabres an sich, zum Beispiel wenn ihr lebende Glühwürmchen verbrennt, oder einen Spielzeugbus und die Menschen darin schreien. Gelegentliche Explosionen und andere Überraschungen sind vorprogrammiert, je nachdem was ihr ins Feuer werft. Auch super sind die kleinen Videos, die es zwischendurch gibt. Natürlich sind diese nicht weniger absurd.

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Miez miez Kätzchen zum Verbrennen. Natürlich nur ein Plüschtier….wär ja sonst brutal!

Ihr bekommt Kataloge mit verschiedenen Artikeln zum Kauf, mit denen ihr dann herrlich Feuerchen draus machen könnt. Davon gibt’s dann wieder Gold, um neue Sachen zu kaufen. Auch Combos könnt ihr erreichen, indem ihr zwei oder mehrere Artikel gleichzeitig verbrennt. Ihr habt nur den Namen der Combo und müsst nun selbst herausfinden, welche Dinge damit gemeint sind.


Fazit


Pony Island und Little Inferno erfreuen sich einer sehr positiven Bewertung auf Steam, was ich durchaus nachvollziehen kann. Ich habe mich bei beiden Spielen extrem amüsiert, auch wenn sie etwas düster und total abgedreht sind. Solch einzigartige Spielprinzipe findet man nicht jeden Tag, weshalb ich beide Spiele äusserst empfehlen kann, egal welches Genre man sonst bevorzugt.
Pony Island gibt’s für 5CHF auf Steam und Little Inferno für 10CHF.


Bildquellen
Titelbild: gameinformer.com


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