Life is Strange

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Life Is Strange

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Heutzutage gibt es viel mehr episodische "Point & Click" Abenteuer. Die Firma, die diesen Trend eigentlich am stärksten vorantreibt, ist Telltale Games. Sie arbeiten auch für grosse Namen wie zum Beispiel DC und Marvel oder auch Gearbox (bekannt für die Borderlands-Reihe). Bei diesem Katalog an solchen Spielen kann es immer gut sein, dass ein Spiel einer anderen Firma in der Flut untergeht. Life Is Strange wurde von Dontnod Games entwickelt und von Square Enix (bekannt für Final Fantasy, Tomb Raider und Deus Ex) veröffentlicht.

Den meisten wird Dontnod Games unbekannt sein, denn sie haben erst ein Spiel herausgebracht, nämlich Remember Me, welches ironischerweise von den meisten vergessen wurde. Life Is Strange ist jedoch komplett anders wie ihr Debüt und das ist auch gut so.


Bei Life Is Strange steht die Geschichte, stark mit dem Gameplay verstrickt, im Vordergrund. Max Caulfield ist nach Arcadia Bay zurückgezogen und geht jetzt in die Blackwell-Akademie. Sie befindet sich beim Lichtturm von Arcadia Bay und ein Tornado wirbelt auf sie zu. Die Windströmung ist zu stark, der Lichtturm fällt auf sie herunter und sie streckt ihre Arme instinktiv aus, um ihren Kopf zu schützen. Sie befindet sich plötzlich im Fotographieunterricht und der Lehrer fragt sie etwas, was sie nicht weiss. Sie merkt, sie kann die Zeit zurückdrehen und somit beginnen die ganzen verrückten Geschehnisse von Arcadia Bay.

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Die Geschichte startet wie viele Young Adult-Bücher und man könnte am Anfang fast glauben, es werde zu einem Clichémisthaufen. Die Geschichte wird von Folge zu Folge immer besser, spannender und verzwickter, eine Exponentialkurve der Spannung. Manche Entscheidungen, die man treffen muss, zerstören einem das Herz, manche sind viel einfacher zu treffen. Das Ende fällt in der einen möglichen Hälfte von Entscheidungen leider schlapp. Das andere Ende ist voller Emotionen, aber hängt von den Entscheidungen, die man getroffen hat, ab und diese sind je nach Verhältnis zu den anderen Charakteren mehr oder weniger schwierig. Das Ganze häuft sich zu einem Wirbelsturm von Freude, Schock, Verwirrung und Trauer. Das letzte Kapitel könnte fast eine Folge von The Twilight Zone sein.

Neben dem ganz normalen Herumlaufen, Beobachten und Anklicken, wie bei jedem "Point & Click" Spiel, gibts es eine neue Spielmechanik. Man kann nämlich mit der rechten Maustaste die Zeit zurückdrehen, um z. B. etwas ausweichen zu können, jemandem etwas fragen, dass er eigentlich gesagt hätte, damit man mehr Information bekommt, oder sogar tödlichen Situationen entkommen. Das spezielle an dieser Mechanik ist, dass zwar die Aktionen selber zurückgesetzt werden (wenn man z. B. etwas aus dem Weg geschoben hat, aber den Weg, den man zurückgelegt hat, muss man eben nicht wieder laufen). Man bleibt am gleichen Ort und behält alle Objekte, welche man aufgehoben hat, alle Informationen, welche man erfahren hat. So kann man eine Türe aufsprengen und dann, wenn die Polizei kommt, kurz zurückspulen, so dass man vor der Explosion an der anderen Seite der Türe ist und sie aufmachen kann. Die Sprengung findet nie statt, was heisst, dass man ungestört weitersuchen kann.

Jedoch kann man nicht einfach unendlich weiterspulen. Oben rechts hat es eine Spirale, welches immer die Punkte anzeigt, an denen man sich in den letzten paar Minuten in der gleichen Szene entscheiden musste. Zu weites zurückspulen führt dann dazu, dass Max Nasenbluten bekommt und im schlimmsten Fall wird sie ohnmächtig.

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Fazit

Obwohl manchmal der Dialog ein bisschen unecht wirkt, ist das Gesamtpaket von Life Is Strange nicht zu unterschätzen. Die Charaktere wirken echt und man passt wirklich in die Rolle von Max. Die Wendungen sind überraschend, wie es sich gehört und die Mechanik vom Zurückdrehen der Zeit wird in der Geschichte perfekt eingebaut. Ich wünschte, ich könnte die Zeit zurückdrehen und dieses Spiel wieder zum ersten Mal erleben, aber mit Max's Kräfte würde das leider nicht gehen. Ich freue mich auf das neue Spiel Vampyr, welches gerade von Dontnod vorgestellt wurde und laut dem Entwickler auch wieder viele schwere Entscheidungen haben wird.

Die letzte Episode von Life Is Strange sollte man am besten alleine und in aller Ruhe spielen, da es sehr verwirrend sein kann.

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Husse43

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MrNicolaZenk

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Wallis
Ich habe auf Steam 100 Spiele und habe 16 Stück installiert und gespielt. Ich denke mal, das haben die Meisten so. Dafür sind die Winterrabatte zu verlockend ^^
 

Lotussy

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o_O wozu spiele haben die man ned spielt?
ich spiel alle die ich hab... unterschiedlich oft aber wenn ich lust hab....
sind aber auch nur 56 :D
 

Exi

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12. Aug. 2014
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Habe das Spiel am Weekend auch mal gespielt. Die Story war für mich so fesselnd, dass ich gleich alle 5 Episoden durchgespielt habe. Am frühen Samstag abend habe ich angefangen, und auf einmal war 6 Uhr morgens...

Das Spiel hat eine Top-Story, die alle Gefühle mindestens einmal auslöst. Es gibt Abschnitte die wunderschön inszeniert sind, dann gibt es wieder Abschnitte wo einem das Augenwasser kommt, und dann gibt es natürlich noch extrem viele verwirrende Parts. Zum Gameplay gibt es hier nicht gross was zu sagen, das Gameplay sollte bei einem Story-Game nicht im Vordergrund stehen, es sollte einfach simpel im Hintergrund sein und eine solide Grundlage fürs Storytelling bieten. Und genau das tut es bei Life is Strange. Am Anfang hatte ich zwar noch ein wenig Probleme mit den Aktionen, allerdings denke ist dass diese Probleme ihren Ursprung alle darin hatten, dass ich mit Maus & Keyboard gespielt habe. Das Game ist klar für Konsolen besser geeignet, auf dem Startscreen wird sogar darauf hingewiesen, dass ein Controller das Gameplay verbessert.

Eines der besten Spiele das ich seit langem gespielt habe, mit einer Story die so fesseln kann dass man komplett die Zeit vergisst :)

Zum Schluss noch ein Spoiler, wer das Spiel noch spielen möchte, sollte den folgenden Bereich nicht aufklappen!

Bei der Entscheidung am Ende des Spiels bin ich immer noch nicht ganz sicher welche ich selbst für die richtige (bessere) halte. Zuerst habe ich mich für Arcadia Bay entschieden, dementsprechend Chloe geopfert. Allerdings war ich mir danach nicht sicher, ob meine Gründe dafür wirklich gut waren, die Endszene dabei hat mich ein wenig zum hinterfragen gebracht.
Einer der Gründe wieso ich mich gegen Chloe entschieden habe, war Chloes Argument, dass ihre Mutter und David es mehr verdienten zu leben als sie, weil die Beiden schon so viel durchmachen mussten. Da bin ich natürlich einverstanden, aber als ich dann im Endcut die beiden am weinen sah war ich mir nicht sicher, ob es nun wirklich richtig war ihnen ihre Tochter zu nehmen.

Also habe ich das andere Ende auch mal durchgespielt. Allerdings wurde ich dadurch nur noch weiter verunsichert, da es mir überhaupt nicht passt dass Max und Chloe am Ende einfach verschwinden und man nicht genau weiss, was nun aus Arcadia Bay wird. Diese Ende ist allgemein recht unbefriedigend, da man nicht weiss, was denn nun aus den ganzen Menschen wurde nach dem Sturm. Recht viel bleibt dabei offen, und das mag ich nicht.

Was denkt ihr, welches Ende ist euer Favorit? Ich selbst würde mich nach langem überlegen doch für das Ende entscheiden, in dem Chloe stirbt. Aber das ist wie gesagt ein knapper Entscheid...
Wenn man die Zahlen am Ende vergleicht, sieht man auch ganz klar, dass sich viele Spieler nicht einig sind, welches Ende das bessere ist. Die Statistik lag bei gut 55% die das gleiche Ende wie ich gewählt haben, also nur eine sehr knappe Mehrheit.
 

Husse43

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frozenframe.ch
Ich habe das Spiel jetzt auch durchgespielt. Absolut empfelenswert! Ein wirklich grandioses Spiel.

Mehr muss man dazu gar nicht sagen. Ich kann es nur jedem ans Herz legen dies zu Spielen, der es noch nicht gemacht hat. Mitlerweile ist es auch sehr günstig zu haben.


Was mich ein wenig "gestört" hat ist, dass es am schluss nur von einer Entscheidung abhängt wie die Geschichte endet, alle anderen Entscheidunen haben keinen Einfluss. Aber das ist Kritika uf hohen Niveau.

Ich habe mich auch für das Ende Chloe zu Opern entschieden, finde dies befriedigernd als das andere Ende.
 
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Reactions: Dokter_Hund

LogThatData

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01. Dez. 2015
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Basel
Ich finde es auch schade, dass es alles nur von einem Entscheid abhängt. Habe beide Enden durchgespielt, und im Ende, wo man Chloe opfert, wurde mehr Arbeit auch reingesteckt, habe ich das Gefühl.
 
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