Chroniken

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Kartus

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16. März 2011
23.411
7
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Winterthur
SwissSMP.ch
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Unsere Nefshy, fleissige Geschichtsschreiberin, hat nicht grundlos bei euch nach Erinnerungen bei alten Veteranen von Generation One im anderen Thema gefragt. Sie schöpft daraus eine unterhaltsame Geschichte, die unsere SwissSMP.ch Story ist: Die Chroniken des Minecraft Servers SwissSMP.ch - Generation One

Bitte gebt Feedback, was gefällt euch, Ideen: Chroniken: Feedback & erzählt und schwelgt in Erinnerungen
Sofern ihr auf der Generation One Map Januar bis Juli 2011 mitgespielt habt: Ihr habt noch die Chance, eure Erinnerungen und Erlebnisse aus Generation One in die Chroniken einbauen zu lassen. Postet einfach drauf los ;)

Nefshy wird bei Gelegenheit bald einmal in den nächsten Kapiteln, wenn ich eure Ereignisse im ersten Buch über Generation One verarbeitet habe, einen Übergang/ Forsetzung folgt/Abschluss (Reise in neue Länder) finden, um auf unsere neue aktuelle Map Valora zu leiten. Wir wollen ja das möglichst aktuelle mit den aktuell aktiven SwissSMPlern nachlesen können. Somit entsteht dann ein zweites Geschichtsbuch: Die Chroniken des Minecraft Servers SwissSMP.ch - Valora

Vielleicht kann man die Geschichte später mal ingame in Bücher schreiben. Plugintechnisch wäre das glaube ich schon möglich.

Weiter schwebt uns die Idee vor, eine eigene Website für die Chroniken umzusetzen. Sie soll die Geschichte hübsch und leserlich und komfortabel für SwissSMPler präsentieren sowie auch für externe Minecrafter einen guten Eindruck von uns hinterlassen. Dafür suchen wir dich als geeigneten Webdesigner, melde dich!
 
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Nefshy

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22. Sep. 2011
515
92
28
Züri-Oberland
Prolog

Prolog

Hssssssssss... Kartus drehte sich blitzschnell um und zog in der selben Bewegung sein Schwert. Dieses Zischen war ihm sehr bekannt, sehr zuwider. Nur wenige Momente und er würde im Herzen einer Explosion stehen. "Nicht mit mir!" Sein Schrei ging einher mit dem Schlag, welcher die Entladung unterbrach. Der Creeper wich einen Augenblick zurück aber kam sofort mit starrem Blick und dem wohlbekannten "Hsssss", das seinen Koller ankündigte, wieder auf Kartus zu. "Mein Schwert wird dich fertig machen, mein Junge!" rief Kartus feixend. Nun war er nicht mehr unter dem Überraschungsmoment, solange man die Nerven besass und konzentriert kämpfte, waren diese grünen Monster gut besiegbar.

Doch der Kampf dauerte an. Der Creeper liess Kartus nicht aus dem Blick, griff immer und immer wieder an. Oftmals erst im letzten Augenblick schaffte es Kartus den feurigen Wutausbruch des Creepers zu stören. Hin und her ging das Gefecht, man hörte nur noch das ständige "Hsssss" und das Keuchen des Kämpfers. "Verflixt, was bist du für ein Ding?", japste er, "warum stirbst du nicht?"

Der Creeper blieb abrupt stehen. Immer noch starrte er Kartus an. Dann ging plötzlich ein leichtes grünes Schimmern von ihm aus und Kartus glaubte seinen Ohren nicht trauen zu können, denn das Vieh sprach: "Halt ein, Krieger!" Kartus stand da, wie versteinert. "Kämpfe nicht mehr gegen mich Kartussss. Ich sehe nun, du bisssst genausssso sssstark, wie mir meine Kinder mitteilten." "D...du sprichst?", der Kämpfer schüttelte kurz den Kopf, "du sprichst?!". Die Mine des Monsters war unmöglich zu entziffern, aber seine Worte waren umso klarer: "Ja, ich sssspreche und du bist sssschuld daran, dassss ich erscheinen musssste! Ich will nicht mehr, dassss du hier meine Kinder angreifst, wir wollen dich hier nicht mehr ssssehen!" Kartus lachte bitter auf: "Ich greife euch an? Ihr seid es, die uns nicht in Ruhe arbeiten, schlafen, leben lässt! Ihr greift uns ständig an!"

"Sssschweig und hör mir zu, denn ich will mit dir einen Handel abschliessssen." Das grüne Schimmern wurde ein wenig stärker. "Ich will, dassss du hier weggehsssst und biete dir dafür einen Teil meiner Kräfte an. Den wisssse, ich hätte dich mit linkssss bessssiegen können, diessss war auch mein Plan. Aber ein Krieger wie du ist zu sssschade um weggepusssstet zu werden. Nein, ich biete dir an, Kräfte zu bekommen um dein Land wie ein Halbgott leiten zu können. Dafür ssssollst du und deine..." sein Ton wurde ein wenig gallig, "Freunde, von hier verschwinden. Für immer!" Sein Schimmern wurde zu einem Leuchten, das Kartus einhüllte...

"Wir werden ein eigenes Land haben, das wir nach Gutdünken bestellen und untergraben dürfen. Wir können dort alles machen und haben, denn ich spüre Kraft in mir. Dieser Creeper hatte tatsächlich eine Macht, die ich nun in mir habe!" Kartus versuchte seine ungläubig schauenden Freunde zu überzeugen. "Ach komm", sagte FantaJim "ich mag viel lieber hier bleiben, wo ich mich bereits wohlfühle, die Creeper werde ich schon verjagen." Mugumaster schüttelte nachdenklich seinen Kopf. "Nein FantaJim, du vergisst, dass Kartus einen Handel abgeschlossen hat. Naja wenn das was Kartus uns so anschaulich erzählt hat, ähm, wirklich wahr ist ... ich will dich ja nicht .. ähm..." Mugumaster stockte, er wollte seinen Freund nicht kränken aber die Geschichte klang ziemlich wirr ... und trotzdem irgendwie überzeugend. Kartus schaute kurz auf und zuckte die Schultern. Er meinte dazu nur ruhig, dass er erzählt habe, was es zu sagen gäbe und er sich bereits auf die neuen Abenteuer freue. FantaJim lächelte: "Neue Abenteuer, du hast eigentlich recht! Lass uns neue Welten erforschen. Und wenn du tatsächlich irgendso ne Art Magie bekommen hast, werden wir das ja wohl bald sehen." Mugumaster verzog den Mund: "Hey FantaJim, freut mich, dass du mitmachst, denn ich habe mich auch entschieden!" Die drei Freunde schauten sich strahlend an und wussten, dass ein neues Leben beginnen würde.
 

Nefshy

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22. Sep. 2011
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Züri-Oberland
Kapitel 1 - Neue Welt Generation One

Kapitel 1 - Neue Welt Generation One

"Wisst ihr, ich möchte ein Schloss bauen. So richtig toll, wie ich es mir schon immer erträumt habe." Je näher die drei Freunde ihrem neuen Land kamen, umso mehr kam Mugumaster in Fahrt. "Ohja! Und ich werde eine Falle bauen, so dass kein Creeper kein Monster was auch immer, sich uns nähern kann. Alle werden sie da drin gefangen werden!" Kartus träumte mit: "ja, eine Mobfalle, super Idee!" Mugumaster lachte freudig auf. "Vielleicht...", er unterbrach sich, "Ha! habt ihr das gehört? Die Berge haben ein Echo von meinem Lachen zurückgeworfen." Flink hüpfte er auf einen grösseren Felsblock und rief laut ein "Hahaha!" FantaJim grinste: "das war aber eher ein Schreien als ein Lachen." Fröhlich plaudernd wanderten sie weiter. "Nur noch diesen Berg müssen wir überqueren, dann sind wir da" erklärte Kartus. "Nur? naja das ist nicht grad ein nur" sagte FantaJim während er beeindruckt die hohe Felswand, die zu überwinden war, hinaufschaute. Mugumaster entdeckte eine kleine Höhle. "Lass uns hier übernachten und diese Felswand morgen in Angriff nehmen." "Hmm, hier drin riechts bisschen komisch", meinte Kartus schläfrig, nachdem sie sich in ihre Schlaffelle gekuschelt hatten. "Ach das sind nur deine Füsse", neckte FantaJim. Nach einem kleinen Gerangel wurde es dann ruhig, die drei erschöpften Wanderer fielen in einen verdienten Schlaf.

Ein Schnüffeln und Rascheln weckte Kartus. Erschreckt setzte er sich auf und versuchte sich zu orientieren. Wieder raschelte es. War da ein Tapsen von schweren Pfoten? Schnell schüttelte er seine Freunde wach. "Leute da ist was!" Wohl durch die laut gesprochenen Worte wurde das Rascheln plötzlich heftiger und als dann ein Knurren erklang, flitzten die drei schnellstens zum Höhleneingang, der ein wenig Mondlicht einfallen liess. Das Knurren hinter ihnen verstärkte sich zornig. Nun waren die Freunde nicht mehr zu halten. Blitzartig kletterten sie aufwärts, nur noch schnellstens weg von der unbekannten Gefahr, den Berg hinauf.

Nach einer Weile klettern, von dem Monster war längst nichts mehr zu hören und die Sonne strahlte vom klaren Himmel, meinte Mugumaster plötzlich: "sag mal Kartus, ich dachte du hast so ne Macht! Warum hast du nichts unternommen?" "Hm," Kartus lächelte verlegen, "kann sein, dass ich mich noch nicht daran gewöhnt habe, dass ich göttliche Kräfte in mir trage. Tschuldigung, ich wurde ja schliesslich auch mitten aus dem Schlaf gerissen." FantaJim gab plötzlich einen bestürzten Laut von sich: "Leute, ich hab im Schrecken all meine Dinge in der Höhle gelassen!" "Nicht nur du!" stellte Mugumaster entsetzt fest. Kartus wurde erst jetzt bewusst, dass sie wegen dem fehlenden Gepäck beim Klettern so gut vorwärts gekommen waren. Er atmete tief durch. "Was machen wir nun? Soll ich zurückklettern und in die Höhle gehen um zu schauen ob ich etwas retten kann?" "Args, das ist aber weit", meinte FantaJim "und meinst du, das Monster lässt sich von deiner Göttlichkeit überzeugen?" "Wenn nicht davon, dann vom Schwert" lachte Kartus. "Und wenns blöd läuft, haben wir Stunden verschwendet, sind ohne Gepäck und Übernachtungsmöglichkeiten hier mitten im der Felswand" sagte Mugumaster kopfschüttelnd. "Und den Wind kann man nicht wirklich warm nennen" fügte FantaJim fröstelnd hinzu. "Wir haben es bald geschafft, mir wäre lieber, wenn wir dieses letzte Stück zum Pass hinter uns bringen, Holz sammeln gehen, an einem geschützten Ort ein Feuerchen machen und uns dann Morgen Gedanken machen, wie es weitergehen soll." So kam es, dass der Einzug in die neue Welt ganz ohne Altlasten begann. Ein wahrlich neues Dasein sollte nun beginnen!

Atemlos standen die Freunde am nächsten Morgen auf dem Gipfel und staunten über die wunderbare Aussicht. "Das ist unser Land", meinte Kartus stolz. "Hier könnt ihr in Besitz nehmen, was ihr auch immer wollt." Mugumaster zeigte auf ein Gebirge: "zuerst werde ich mir eine gemütliche Unterkunft bauen, ich glaube dort drüben. Es dürfte dann auch genügend Platz für mein Schloss haben." FantaJim konnte seine Augen nicht von einem welligen Tal abwenden: "es ist grossartig, es hat auf mich gewartet!" Kartus lächelte: "Es scheint, dass wir schon bald eigener Wege gehen. Ich möchte euch einfach vorher noch etwas sagen.

Du hast mich gefragt, warum ich bei dem knurrenden Monster nichts gemacht habe, wo ich doch göttliche Kräfte besitze. Ich habe darüber nachgedacht, es hat mich nicht in Ruhe gelassen." Kartus schwieg kurz und liess seine Augen über die grossartige Aussicht schweifen. "Wir stehen nun hier, haben zwar unseren gesamten Besitz verloren. Aber, seid ehrlich, ist es nicht grossartig, wie wir es auf diesem Berg geschafft haben? Die Sonne hatte gestern gnadenlos auf uns gebrannt. Der eisige Wind hat uns so sehr gekühlt, dass wir trotz Schwitzen gefroren haben. Es war hart, es war entbehrungsvoll. Wir hatten nur das Grün das wir fanden essen können." Er schaute seinen zwei Freunden in die Augen. "Aber fühlen wir uns nicht umso besser, dass wir trotz aller Einschränkungen das so toll geschafft haben?" FantaJim nickte und Kartus fuhr fort: "Ich hätte ja auch auf dem Weg nach oben Kräfte wirken lassen können. Ich habe mich aber entschieden, dass ich meine Kräfte nur für ganz spezielle Aufgaben nutzen werde. Denn nur wenn die Sonne heiss brennt, ist das kühle Wasser angenehm. Nur wenn man tagelang in einer dieser steinigen Minen gegraben hat, staunt man über das Gras und die Blumen. Erwartet von mir keine Wunder! Dass ihr um das Überleben kämpfen müsst und könnt - das Survival - ist mein Geschenk an euch!"

Mugumaster nickte: "da hast du einen guten Punkt gemacht, so wie ich das von dir kenne. Gut durchdacht." Wer Mugumaster kannte sah nun seinem Schmunzeln an, dass jetzt eine Bombe platzen würde. "Aaaaber, ich will auch noch was sagen!" Gespielt ernst, nickte er schwer. "Wascht eure Füsse! Immer! Täglich!" Die Zwei schauten ihn verwirrt an. "Was meinst du damit?" Mugumaster hob eine Braue: "Wenn ihr das nächste Mal in einer Höhle übernachtet und es merkwürdig riecht, dann wisst ihr, dass ihr nochmals aufstehen müsst um nachzuschauen, ob da nicht schon ein Bewohner drin schnarcht!" Kartus verbarg sein Auflachen in einem Husten. "Wehe, wenn hier noch irgendjemand freche Bemerkungen macht!" Drohend rannte er auf Mugumaster zu, welcher lachend in Richtung seines Gebirges floh. "Bis später meine Lieben!". Kartus wandte sich zu FantaJim: "Und wer hat überhaupt mit dieser unzutreffenden Bemerkung über die Herkunft des Geruches angefangen? Mit dir habe ich auch noch ein Hühnchen zu rupfen!" "Oh", sagte FantaJim mit piepsiger Stimme, "ein zorniger Halbgott! Ich nehme wohl besser Reissaus!" Mit einem Augenzwinkern drehte er sich um und wanderte ein Liedchen pfeifend in Richtung seines Tales.

Des Tags bauten sie, des Nachts verbarrikadierten sie sich. Oft verbrachten sie Stunden, ja Tage, in den Minen. Manchmal besuchten sie einander und halfen, wo Hilfe nötig war oder staunten, wenn sie sahen wie weit der Andere bereits gekommen war. Und manchmal sassen sie einfach da und plauderten. Wenige Tage nach ihrer Ankunft gruben FantaJim und Kartus gerade an einem neuen Bewässerungsgraben, als ein Schrei ihnen das Blut in den Adern gefrieren liess. "Das war Mugu!" Kartus rannte los in Richtung des nun verklungenen Schreis. Kurz darauf sahen sie die bewegungslose Gestalt Mugumasters am Boden liegen. Ein Pfeil steckte in seiner Brust, nahe der Schulter. "Oh nein!", stöhnte FantaJim "Mugu, bitte stirb nicht! Lass uns nicht allein!" Gerade als Kartus sich über Mugumaster beugte, öffnete dieser seine Augen und stöhnte leise. FantaJim und Kartus betteten ihn besser hin und machten eine Mauer aus Erde um sich herum, so dass ein geschützter Raum entstand. Kartus entzündete ein paar Fackeln und steckte sie in die Erde. FantaJim kümmerte sich bereits um den Verletzten.

"Ihr werdet nie glauben, was mir geschehen ist!" sagte Mugumaster leise, nachdem sie zur Ruhe gekommen und sicher waren, dass er keine tödliche Verletzung hatte. "Ihr werdet mir nicht glauben! Es war ... plötzlich tauchte ein ... ein Skelett vor mir auf! Ohne Vorwarnung schoss er auf mich. Ein Skelett mit einem Bogen!" "Ich glaube dir", sagte FantaJim, "gerade gestern Nacht konnte ich meinen Augen auch kaum trauen. Denn als ich kurz die Türe öffnete - ja ich weiss, das war dumm - sah ich einen Zombie! Eine grässliche tote Gestalt, die stöhnend auf mich zukam. Was glaubt ihr, wie schnell ich die Türe wieder geschlossen hatte! Ich meine, dass es hier auch Creeper hat, habe ich schnell mitbekommen, aber was hier sonst so alles in der Nacht herumgeistert... eklig!"

"Hallo!" eine fremde Stimme erklang vor dem Erdloch in dem sie sich befanden. "Es ist bald Nacht und ich sehe, dass hier Licht ist, kann ich hereinkommen? Hat es hier irgendwo einen Eingang?" Kartus stand auf und grub an der dünnsten Stelle ein kleines Guckloch. "Wer bist denn du? Wir erzählen uns gerade Gruselgeschichten, was für gefährliche Gestalten hier herumirren. Stell dich erst vor, sonst lassen wir dich lieber nicht herein. Der Fremde nickte: "das ist gut, dass ihr vorsichtig seid, aber ich will euch gewiss nichts Böses. Im Gegenteil ich suche Schutz vor der Nacht. Achja, mein Name ist übrigens Johnter." Kartus vergrösserte das Loch, liess Johnter hereinschlüpfen und schloss die Öffnung dann wieder vorsichtig. "Oh ich sehe, Ihr habt hier einen Verletzten. Sieht nach Skelettangriff aus." meinte Johnter fachmännisch. "Woher hast jetzt du das gewusst?" fragte Mugumaster, "ich heisse Mugumaster." "Hi, Mugumaster. Weisst du, ich beschäftige mich hobbymässig mit Psychologie. Als ich den Verband um deinen Oberkörper und dein erschrecktes Gesicht sah, war es für mich klar." "Ohje, noch ein Pysochloge," greinte FantaJim, "als ob uns Mugus Ideen nicht genügten." Johnter schmunzelte und fuhr fort: "und ich würde gerne wissen, ob eine ruhige, nachdenkliche Person wie ich zu euch stossen dürfte. Dieses Land ist toll, ich würde nicht stören, da ich mich oft zurückziehe. "Da musst du Kartus fragen", sagte Mugumaster müde, "Er ist unser Anführer." "Kartus lächelte freundlich:" Willkommen bei uns Johnter!" Johnter äusserte den Wunsch auf einer Bergspitze sein Haus zu bauen. "Hey", sagte FantaJim "Das ist doch nahe dem Ort, an dem wir in unser neues Land eingetroffen sind!" "Der Ort, an dem wir eingetroffen sind", doppelte er nach, "das klingt irgendwie doof! Lass uns dem Ort einen Namen geben!" Sie entschieden sich, diesen wichtigen Ort "Spawn" zu nennen und während Mugumaster genas, begann Johnter sein von allen bewundertes "Johnter's Berghaus" auf der Bergspitze über dem Spawn zu bauen.
 

Nefshy

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22. Sep. 2011
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Kapitel 2 - Waterseven entsteht

Kapitel 2 - Waterseven entsteht

Es schien langsam in fremden Ländern bekannt zu werden, dass es hier ein wunderschönes Land gab. Denn nur kurze Zeit verging bis neue Einwanderer ankamen und um ein Stückchen Land baten. Mix3001 wanderte aus einem grossen Land ein. Er staunte, dass es gerade mal drei Häuser gab: Johnter's Berghaus, Mugumasters kleine Burg und ein Häuschen ein bisschen weiter weg. Mix3001 fand es angenehm hier und fand bald Freundschaften mit den netten Leuten. So begann er ein kleines Häuschen und einen Turm zu bauen und liess sich hier zufrieden nieder.

Etwa zur gleichen Zeit traf Moneybanker ein. "Ähm, entschuldigung", meinte er, als Kartus den Namen in die Annalen eintragen wollte. "Meinen Namen schreibt man Mon3y13ankeR. Ich weiss, ich komme aus einem fremden Land und die Schreibweise mag ungewöhnlich sein." Kartus nickte ernst und schrieb den exotischen Namen lächelnd ein. "Auch du sollst uns willkommen sein Money", sagte er freundlich, "soll ich dir unser Gebiet zeigen, wo sich schon einige niedergelassen haben?" Mon3y3ankeR nickte erfreut und die zwei wanderten durch das Land während Kartus stolz die wenigen Bauwerke zeigte und davon schwärmte, wie toll es hier sein werde, wenn einst viele Leute ihre Wohnsitze und Bauwerke erstellt haben würden. "Darf ich beim Spawn auf einem Berg eine schöne Unterkunft für mich bauen?", fragte er. "Baue, wo es dir gefällt, Money", antwortete Kartus, "pass einfach auf, dass du niemandem die Sicht versperrst oder zu nahe an anderen Häusern baust." Mon3y3ankeR nickte und begann einen Berg beim Spawn zu erklettern. Oben angekommen musste er feststellen, dass es hier doch nicht so geeignet war. Die Sonne neigte sich Richtung Horizont, Mon3y3ankeR musste langsam an eine sichere Unterkunft für die gefährliche Nacht denken. So rannte er schnell weiter, aber kein Ort wollte ihm zusagen. Als der Abend kam, grub er sich ein kleines Erdloch und benutzte die Zeit bis zum Einschlafen dazu, Pläne zu machen. Aus dem Einschlafen wurde nichts: Ganz in der Nähe stöhnten mehrere Zombies. Im Dunkel der Nacht - lediglich eine kleine Fackel beleuchtete das Erdloch - klang das Klagen dieser Wesen grässlich. "Gebt endlich Ruhe!" schrie Mon3y3ankeR in die Nacht. Und zuckte dann ernüchtert zusammen. "Das war jetzt nicht gerade klug, sie auf mich aufmerksam zu machen!", murmelte er beunruhigt vor sich hin. "Ich muss dringend Eisen für eine vernünftige Waffe finden und Material für eine gute Ausrüstung zusammensuchen. Diese Nächte hier sind ja grausig und sowas von unheimlich!"

Als die gespenstische Nacht endlich zu Ende war löschte er seine Fackel, packte seine wenigen Habseligkeiten zusammen und zog weiter. Auf einer kleinen Halbinsel sah er eine Höhle, die ihn zum Verweilen reizte. Vergnügt fing er an zu buddeln. "Ah endlich Eisen!" zufrieden warf er seinen Behelfs-Pickel aus Holz ins Feuer. "So, nun wirst du noch den letzten Nutzen haben!" greinte er, "nämlich das Eisen zu schmelzen, für deinen Nachkommen." "Höre ich da drin jemanden?", klang es von draussen, "darf ich reinkommen?" "Klar", rief Mon3y3ankeR, "schön mal eine menschliche Stimme zu vernehmen! Ich heisse Mon3y3ankeR und bin neu in diesem Land." Ein junger kräftiger Mann kam in die Höhle. "Hallo Money, von dir habe ich bereits gehört, du seist gestern eingewandert, hat Kartus erzählt." "Oha, die Neuigkeiten gehen hier schnell herum, hm?" lachte Mon3y3ankeR. "Ich möchte hier auf der Halbinsel eine schöne Villa bauen, sobald ich genug Material gesammelt habe." Johnter lächelte: "weisst du was? Gib mir, was du bereits gesammelt hast und ich werde mal anfangen, so dass du in der nächsten Nacht bereits einen kleinen Schutz hast." Mon3y3ankeR nickte: "Es ist gut, am Anfang helfende Hände zu haben. Ich nehme das Angebot dankend an. Und am Abend können wir dann zusammen das Schwein braten, das ich in der Früh erlegt habe." Die Zwei hatten sich sehr schnell eingespielt. Mon3y3ankeR buddelte in seiner Höhle nach Material, füllte emsig die Kisten und Johnter leerte die Kisten und baute mit Eifer an der Strandvilla. Wenn nicht genügend Material vorhanden war und Mon3y3ankeR untertags arbeitete, zog es Johnter jedoch zwischendurch wieder zu seinem Berghaus. Er ersann einen Wasser-Leiter-Lift, so dass Besucher blitzschnell hinaufkommen konnten. Eine tolle Erfindung, viele kamen ihn begeistert besuchen.

Indessen war auch Mix3001 sehr fleissig gewesen, sein Haus auf dem Berg sah sehr gut aus und war langsam schön bewohnbar. Die Aussicht war wunderbar und er sah - durch seinen Blick auf den Spawn - immer wieder neue Leute, die einwanderten. Er sass mit Healkuh am Abendessen, die Nacht brach herein und hier und da sah man Lichter aufleuchten, wo Leute sich niedergelassen hatten. "Du hast eine tolle Aussicht", meinte Healkuh. "Ja", antwortet Mix3001, "all diese Lichter am Abend zu beobachten - es sieht grossartig aus. Hm", fügte er hinzu, "ein Lichtermeer von einer Stadt fehlt noch!" Healkuh stimmte ihm zu. Der Gedanke manifestierte sich langsam. "Wie wäre es", meinte Mix3001, "wenn wir eine Stadt gründen würden? Ich stelle mir eine Stadt im Wasser vor: zum Teil unter Wasser, einige Teile schwimmend..." "Und natürlich viele Lichter, die man dann von oben bewundern kann!" gluckste Healkuh.

Am nächsten Morgen sassen sie vor dem Haus und entwarfen eine Bekanntgabe um Bürger und natürlich auch Arbeiter für die geplante Stadt zu suchen. Enob und sein Bruder DeTomaso hatten ihnen das empfohlen. Die Zwei waren von Kartus zur Unterstützung in der Verwaltung des Landes befördert worden, man sprach sie nun mit ihrem Titel "Admin" an. Mix3001 hatte schon früh am Morgen DeTomaso mit seiner Idee überfallen, da DeTomaso zusammen mit celebthoron ein tolles Unterwasserhaus gebaut hatte und als Admin wohl seine Zustimmung zu einer Stadtgründung geben musste. So brüteten also Mix3001 und Healkuh über dem Text, als von oben plötzlich ein Erdklumpen auf ihr sauberes Papier fiel. "Was ist denn das?", grummelte Healkuh und blickte sich um, sah aber nichts. Bald darauf waren sie wieder in ihre Arbeit vertieft. Der nächste Erdklumpen traf Mix3001 am Kopf. "Hey!" rief dieser leicht verärgert, "was soll das?" Er stand auf um mehr zu sehen, aber auch er sah niemanden. Plötzlich ertönte ein Lachen: "Ihr solltet eure Gesichter sehen, hahaha!" Ein Junge kam hinter einem Baum hervor. "Hallo Leute! Was ist, hat euch noch nie jemand ein bisschen veralbert?" Sein freches Grinsen war irgendwie einnehmend. "Du kleiner Frechdachs, was fällt dir ein?", erklang nun eine Stimme vom Weg her, "woher kommen denn so freche kleine Läuse wie du?". Enob kam soeben vorbei. Eigentlich hatte er sich erkundigen wollen, ob das mit der Stadtgründung nun ernst werde. "Ich komme wohl gerade richtig“, fügte er hinzu, "um einem Bengel den Hintern stramm zu ziehen!" "Haha, dann erwisch mich mal schön!" lachte der Halbstarke. Mix3001 grinste und verfolgte, wie sich die Sache wohl weiter entwickeln werde. "Wer bist du?" fragte Enob streng, "und wo sind deine Eltern?". Der Junge verbeugte sich übertrieben "mein Name ist lenkii, und Eltern brauch ich nicht, ich bin ja wohl genug gross. Auch wenn du das nicht kapierst. Ich bin vor kurzem hier eingewandert und bin grad auf der Suche nach Leuten, die man gut ärgern kann." Wieder grinste er charmant, dass man den Impuls bekam, mitzulächeln. "Soso, meinte Enob, "meinst du, dass wir so freche Bengel wie dich brauchen können?" lenkii nickte ernsthaft: "Naja, ich kann nicht nur ärgern, ich bin auch Experte in TNT, Redstone und all dem Zeug, womit man Leute ... ähm ... womit man gut bauen kann." Stolz schwellte er seine Brust. "Leute wie mich kann man immer brauchen!" „Ach, wenn das so ist, dann werden wir mal deine frechen Manieren übersehen lenkii“, schmunzelte Enob.

Sie fingen an wie wild Bäume zu fällen. Waterseven sollte vorwiegend aus Holz gebaut werden. "Logisch," meinte lenkii, "Holz schwimmt ... und brennt" fügte er grinsend hinzu, was ihm einen strengen Blick einbrachte. Lachend rannte er davon und rief, dass er Johnter helfen gehe, der habe ein so tolles Berghaus. Enob verabschiedete sich, er plante eine tolle Pyramide zu bauen und hatte keinen Bedarf an Holz.

Bereits die schwimmenden Holzplattformen für Waterseven waren eine grosse Arbeit. Aber zum Glück kamen neue Interessenten, die gerne hier wohnen wollten und dementsprechend motiviert mithalfen. loboniloboni und tobioeck kamen mit einer Menge Holz dazu. "Übrigens habe ich jeden Baum, den ich gefällt habe, durch einen Setzling ersetzt!", erwähnte loboniloboni zufrieden, "unser Land wird wunderschön werden und bleiben!" Und wandte sich wieder dem Hausbau zu. Niicoliinho unterstützte ihn kräftig beim Bauen. "Unser Haus wird in die Geschichte eingehen", verkündete er begeistert.

Kleine malerische Brücken - mit Fackeln romantisch beleuchtet - verbanden die Plattformen, Häuser entstanden, zwei benachbarte Türme kündeten davon, dass die Stadt ernstgenommen werden soll. Beeindruckend waren die grosszügigen Fenster, mit denen alle Häuser ausgestattet wurden. Es wurde nicht gegeizt mit Strassenlaternen und Fackeln, so dass das Lichtermeer von Weitem gesehen wurde.
 

Nefshy

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22. Sep. 2011
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Züri-Oberland
Kapitel 3 - Ein Halbgott in Nöten

Während dieser Zeit trafen sich Kartus und Mugumaster regelmässig in der Nähe des Spawns. Mugumaster hatte ein spannendes Höhlensystem entdeckt und die zwei Abenteurer machten sich mit einem Beutel voll Fackeln und dem Pickel auf, es zu erforschen. Kartus witzelte: "Wir sind ja so mutige Pioniere, während sich alle kaum vom Spawn wegtrauen, werden wir nun als Helden der Höhlensysteme eingehen!" Er war immer wieder fasziniert von der Welt unter der Erde. Mugumaster grinste und teilte mit, dass er etwas Hochspannendes entdeckt hatte. Obwohl Kartus ihn mit Fragen löcherte, rückte er nicht mit einer Antwort raus und sagte nur, dass Kartus staunen werde.

Sie betraten das Höhlensystem, am Anfang hatte es dem Weg entlang Licht, das Mugumaster bereits angebracht hatte. Dann aber kamen sie an eine Abzweigung. Die Höhle links war wie ein dunkles Loch. Schnell war die erste Fackel platziert, die Zwei atmeten auf. "Brrr", gluckste Mugumaster, "so ganz ohne Licht, ist‘s schon gefährlich. Aber komm jetzt hier nach rechts.“ Je weiter sie kamen, umso lauter wurde ein Ton. Es klang wie ein Singen. "Was ist das?", fragte Kartus. Mugumaster schüttelte lächelnd den Kopf, er war noch nicht bereit, seine Überraschung zu verraten. Das Singen verstärkte sich, bald war es eher ein Rauschen. In Kürze sahen die zwei, dass es von einem riesigen, unterirdischen Wasserfall kam. Er sah im Licht der Fackeln grossartig aus, das Wasser glitzerte und schäumte. Verständigung war bei dem Lärm, den der Wasserfall machte kaum möglich, so schrie Mugumaster: "Wenn wir es hinaufschaffen, durch das eisige Wasser hinaufklettern, hat es oben Gold! Ich habe es gesehen, bin aber ausgerutscht und wurde wieder runtergespült." Die Zwei schlugen ihre Fackeln in Leder ein, damit diese nicht nass würden. "Ich zeig dir wie ich hochkam." Mugumaster nahm Anlauf und sprang so hoch wie möglich mitten in den Wasserfall. Sofort suchte er nach griffigen Felsbuckeln um sich festzuhalten. Sobald er Halt hatte, fing er an hochzuklettern. Das Wasser spülte mit klirrend kalter Kraft an ihm und versuchte ihn wieder runterzuziehen. Mugumaster kletterte hartnäckig weiter. Die Luft wurde ihm knapp. Durch den Luftmangel rauschte es nun auch in seinem Kopf. Eine kleine Unaufmerksamkeit und schon hatte er den Halt verloren und wurde wieder zu Kartus gespült. Er keuchte und schnappte verzweifelt nach Luft, während ihn Kartus aus dem Wasser zog. "Meinst du wirklich, dass man da hochkommen kann?", fragte Kartus. "Sicher, ich habe ja das Gold mit eigenen Augen gesehen!", erwiderte Mugumaster nach Atem ringend. "Gut, dann ruh dich mal aus und ich versuche es", erwiderte Kartus. Gesagt getan, schon sprang er mutig auf einen Felsvorsprung und von dort aus so hoch wie möglich in den Wasserfall.

Langsam kam Mugumaster zu Atem und überlegte sich, wie lange er wohl warten sollte, bis er Kartus nachsetzen würde. "Erst mal schauen, ob er nicht wieder runter geschwemmt kommt", sagte er vor sich hin, "es ist wirklich besser, dies zu Zweit zu machen, ich glaube, ich hätte es nicht mehr ans Ufer geschafft, hier ist alles so glatt." Er sann darüber nach, was für ein Glück er hatte, als er alleine hier war, dass ihm nichts geschehen war, als sich ein Pfeil ein paar Zentimeter neben seinem Arm in den Fels bohrte. Erschreckt sprang er auf und wandte sich um und schaute geradewegs in das nackte Gerippe seines Angreifers. Das Skelett legte bereits den nächsten Pfeil auf seinen Bogen. Mugumaster duckte sich hinter einen Felsen und schon flog der Pfeil dahin, wo er gerade noch gestanden hatte. Sein Schwert zückend, sprang Mugu nun vor und versetzte dem Angreifer einen harten Schlag, welcher dem Skelett seine Elle abschlug. "Na, was machst du nun?", schrie der Kämpfer und schlug nochmals zu. Das Knochengerüst wurde von der Wucht des Schlages in den Wasserfall geschmettert. Sofort wurde es von der Strömung weggezogen. Aufatmend versenkte Mugumaster sein Schwert wieder in die Lederscheide. Er wandte sich wieder dem Ort zu, wo Kartus verschwunden war und wischte sich den Angstschweiss von der Stirn. "Himmel, das war knapp!", schnaubte er. Dann veranschlagte er, dass es Kartus wohl geschafft hatte, da er nicht wieder aufgetaucht war und setzte ihm nach.
Mit dem selben Sprung vom Felsen, machte er seinen zweiten Versuch. Heute hatte er jedoch kein Glück, wieder wurde er von der Strömung runter gerissen. Diesmal war kein Helfer unten, der ihn herauszog und so wurde er hilflos weitergezerrt und verschwand in der Dunkelheit...

Kartus lag unterdessen oberhalb des Wasserfalls auf dem kalten Stein. Er war total erschöpft von dem Kampf gegen den Fluss, wusste aber, dass es nun wichtig war, sofort Licht zu entzünden um Monster fernzuhalten. Er raffte sich auf, klemmte ein paar Fackeln in Felsspalten und staunte. Im Licht glitzerte eine grosse Goldader. Kartus setzte sich auf einen Felsbuckel nahe dem Ort, wo Mugumaster herauskommen sollte, um ihm dann aus dem Wasser zu helfen. Nachdem die erste Fackel beinahe heruntergebrannt war, wurde ihm klar, dass sein Freund nicht kommen würde und dass er wohl besser nicht versuchen sollte, sich runterspülen zu lassen, es war einfach zu gefährlich. Tief Atem holend, schaute er sich um. "Ich werde mal das Gold abbauen, dass nicht alles umsonst war und dann in den Gang, der hier dunkel auf mich wartet betreten. Vielleicht geht es hier raus." Leer schluckend machte er sich an die Arbeit.

"Stunden, ich habe Stunden gebraucht, um einen Ausgang zu finden!" Kartus wärmte sich an einem Feuer auf. Healkuh, der Kartus entdeckt hatte, als dieser total erschöpft und durchfroren aus der Höhle taumelte, legte noch ein Holz in die Glut. "Ihr zwei wart wirklich unvorsichtig! Und wie wollen wir nun Mugumaster finden? Was, wenn er nicht überlebt hat?" Healkuh schüttelte verzweifelt den Kopf. "

Oh, ein Feuer, dürfen wir uns dazusetzen?" ertönte die muntere Stimme von Swizzz. Er trat ins Licht und hinter ihm tauchte Mugumaster auf. Lachend erzählte dieser, wie er von der Strömung weitergerissen wurde, im Dunkeln an glitschigen Felsen vorbeigeschwemmt und plötzlich durch einen Wasserfall ins Freie gespült worden sei und dadurch im See, der nahe dem Spawn war, landete. "Es war herrlich, das Wasser des Sees war so warm nach dem lausig kalten Fluss." Mugumasters gute Laune steckte nun an, nachdem alle Ängste vorbei waren. Swizzz nahm seinen Beutel in die Nähe des Feuers und zog nach kurzem stöbern ein grosses Stück Fleisch heraus. "Lass uns auf das gute Ende dieses Abenteuers ein Steak braten!", grinste er sie an und erzählte, wie er mit einer Redstone-Falle den Stier erlegt hatte, als Mugumaster plötzlich aus dem See auftauchte. Viel später, als sie am Feuer lagen und schon beinahe eingeschlafen waren, erklärte Mugumaster Kartus, dass sie den geschichtsträchtigen See unbedingt schön machen sollten, da Kartus es ja geschafft hatte, das Gold abzubauen und sie somit genug Gold hatten um Materialien einzutauschen. So entstand Lake Window, der See mit der Schutzverglasung.

Indessen hörte man tagelang nichts mehr von Enob. Kartus fing an sich Sorgen zu machen, ob Enob einem Zombie zum Opfer gefallen sei und trommelte einen Suchtrupp zusammen. Strukturiert, wie es seine Art war, entsandte er die Leute in verschiedene Gebiete. Bald erreichte ihn eine Nachricht von DeTomaso. Kartus öffnete die Botschaft und las sie leise murmelnd. "Enob gefunden, er ist halb verhungert, weil er so intensiv gebaut hat, aber sonst wohlauf. Komm her und schau, ich kanns kaum beschreiben..." So machten sich Kartus und die Leute, die gerade in der Nähe waren gespannt auf und sahen bald von weitem eine Pyramide. Und nicht nur das: Oberhalb der Pyramide, wie ein Spiegelbild, war eine umgekehrte Pyramide aus der Lava floss. "Wie kommt man denn in die obere Pyramide?" fragte einer der Bewunderer, als sie angekommen waren. "Dort ist mein Lager, folglich muss niemand dort rauf", meinte Enob und spielte lässig mit seinem Schwert. "Nein, nein, niiiiemand wird etwas von deiner oberen Pyramide wollen", grinste lenkii fies. Man sah, dass es ihm in den Fingern juckte. "Schon gut, lenkii", warf Mugumaster ein, "du hast sicher bemerkt, dass ich mein Schloss mit Obsidian - dem stärksten Gestein - verstärken musste. Wir beide wissen wieso!", er sah ein wenig verärgert aus. lenkii lachte: "Wieso, hast du irgendwelche Probleme?" Kartus schaute interessiert. Informationen, die sein Land betrafen waren für ihn wichtig. Mugumaster murrte darüber, dass lenkii manchmal wirklich unerträglich viel ärgerte. "Ach was", nuschelte lenkii, "ihr versteht manchmal wirklich wenig Spass!" und zog von dannen. Mix3001 schaute ihm gedankenverloren nach. "Was heckt er wohl nun schon wieder aus? Ist dein Schloss nun wirklich lenkii-sicher?" Mugumaster lächelte vor sich hin: "Oh ja, das kann man sagen! Der reisst keine Wände mehr ein um reinzukommen."

"Apropos", fuhr Mugumaster zu Kartus gewendet fort, "wie siehts mit dem Spawn aus? Du wolltest dort doch etwas Schönes bauen." Kartus knurrte verärgert etwas von Creepern und dass er nun unbedingt nachschauen musste, ob diese fiesen Kerle wieder mal einen Energieüberschuss losgelassen hatten. "Ihr glaubt gar nicht wie es diese Grünen auf den Spawn abgesehen haben. Obwohl wir doch einen Pakt hatten, kommen sie immer wieder vorbei und beweisen, dass sie zu einer anderen Sippe gehören und dass es ihnen gar nicht passt, dass wir hier leben. Ich bin mehr beschäftigt, hinter ihnen wieder aufzuwischen, als dass ich meine Arbeit machen kann." Kartus hatte sich in Fahrt geredet. Mix3001 zuckte die Schultern und erklärte, dass er dank seiner Beleuchtung in Waterseven kaum Probleme habe. Kartus schaute ihn nachdenklich an. "Ja, das kann gut sein, obwohl sie keine Angst vor der Sonne haben, scheuen sie das Licht. Genau!", fuhr er fort, "ich werde ein paar Fackeln opfern um den Spawn angemessen zu beleuchten."

Mugumaster schaute grüblerisch drein. "Was meint ihr, wenn wir lenkii mal etwas Vernünftiges zu tun geben macht er vielleicht weniger Blödsinn. Ich hätte da eine Idee. Ihr wisst, die die schon lange in mir schwelt: Wir bauen eine Falle für diese Monster, lenkii könnte mir dabei helfen. Monster ärgern macht sicher genauso Spass wie uns zu ärgern!" Die Anderen nickten und alle fanden seinen Vorschlag super. So machte sich Mugumaster auf, um lenkii einzuholen und für seinen Mobfallenbau zu schnappen. Mix3001 seufzte und beklagte sich, dass man immer so viel laufen müsse und es kaum vernüftige Minecart-Strecken gäbe. Er hielt kurz inne: "Was meint ihr, wenn wir eine Minecartbahn bauen würden, die die wichtigsten Punkte verbinden?" Allgemeine Zustimmung bestärkte ihn in seiner Idee, als er aber für Helfer fragte, hatte jeder plötzlich ziemlich viel zu tun. Kartus sprach das Schlusswort: "Wir werden dieses Projekt später in Angriff nehmen." DeTomaso hatte eine zusätzliche Idee: "Lasst uns einen Hauptbahnhof bauen und von dort aus verbinden wir! ... Naja später, nicht jetzt, ich muss noch Schafe suchen um Wolle für meinen Teppich zu bekommen." Mix3001 hob eine Braue und erklärte, dass er jetzt anfangen werde. Hald einfach mal von Waterseven zum Spawn. Aber wenn niemand wirklich interessiert sei zu helfen, werde er dieses Grossprojekt alleine durchziehen. "Jawohl, und das wird eine tolle Einnahmequelle werden für mich. Weil es mein eigenes Projekt ist, werden die Leute Eintritt bezahlen um die Bahn benutzen zu dürfen." Zufrieden schulterte er seinen Pickel und machte sich auf, seine Bahn zu bauen. FantaJim schaute verdutzt und zischelte etwas im Weggehen, man verstand nur ein abfälliges „bezahlen“. Mehrere Leute schauten sich an und es schien, dass sie sich einig waren, dass ihnen diese Entwicklung nicht wirklich passte.
 

Nefshy

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22. Sep. 2011
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Kapitel 4 - Bauen ist Kunst

Auch Enob wanderte ein bisschen verstimmt in Richtung seines Bauwerks, das er nun "Himmel-Hölle-Pyramide" nannte. Mit der im Himmel schwebenden, Lava ausspeienden Pyramide und dem am Boden stehenden Teil war der Name sehr passend. "Geld verlangen um Bahn fahren zu dürfen? Ich glaubs ja nicht!", knurrte er vor sich hin, "gut, dann werde ich etwas aus meiner Pyramide machen, dass alle erstaunen wird: Ein Labyrinth, dann werde ich Mix hineinlocken und er soll der Gefährlichkeit des Todes in die Augen blicken. Wenn er dann weichgekocht ist, werde ich ihn freundlich darauf hinweisen, dass ich ihm raushelfe wenn er uns seine Bahn gratis benutzen lässt." Er lachte zufrieden auf und fing an zu bauen.

Einige Stunden später war seine Verstimmung weg, das Labyrinth würde grossartig sein. Er überlegte sich, ob er von der oberen Pyramide einen gefährlichen Abgang machen sollte. Mit einer Minecartbahn über einen ins Nichts führenden Weg zu fahren und am Ende... "Ja, dann kommt das Ende!", grinste er, dort würde man hinunterfallen, an eng fliessender Lava vorbei bis tief in die Erde hinein. Und wenn man überlebte, dann würde die Fahrt dort unten weitergehen. "Zu viele Pläne, zu viel Arbeit an ‚Vernichtendem‘.", stellte er fest, "ich möchte eigentlich noch etwas Schönes bauen. Genau, ich gehe an den Spawn und werde dort eine Schweizerfahne hissen. Alle die einwandern, sollen sofort sehen woher wir kommen." Zufrieden verzog er sich Richtung Spawn.

DeTomaso und Kartus standen immer noch diskutierend in der Nähe. Sie hatten in einem nahen Häuschen übernachtet, frisches Brot gegessen und ein bisschen in der Sonne gedöst, als DeTomaso noch etwas in den Sinn kam. "Übrigens, hast du Mugumasters Statue gesehen? Ein Creeper, der weint - Tränen aus Lava!" Kartus lachte: "Das ist gut, die Creeper-Sippe hier soll verstehen, dass sie mit uns nichts zu lachen haben!" Bewundernd standen sie alsbald unterhalb der Statue. Nach einer Weile sahen sie, dass Enob Richtung Spawn ging. "Ok dann", bemerkte Kartus, "ich werde auch mal dahin gehen." Sie verabschiedeten sich und Kartus beeilte sich, Enob einzuholen. Am Spawn angekommen sahen sie, dass ein neuer Einwanderer herumstand und den Ausblick auf all die Bauwerke und Berge bewunderte. Enob nickte diesem freundlich zu und begann die Schweizerfahne zu nähen, während Kartus den Mann begrüsste. Er hiess weedlord100 und war voll des Lobes: "Dieser Ort ist wirklich klein aber fein!", bemerkte er, "hier würde es mir gefallen!" Kartus lächelte erfreut und bot weedlord an, ihm das Land zu zeigen. So wanderten sie längere Zeit. Die Sonne schien und kein Creeper zeigte sich. Kartus wollte weed als Erstes die Himmel-Hölle-Pyramide zeigen, welche von ihm gebührend bewundert wurde.

Später kletterten sie auf einen Berg und genossen in einem kleinen Bergdorf ihr Mittagessen. Weedlord100 war richtig begeistert und bat darum, in diesem Land Wohnsitz nehmen zu dürfen. "Am liebsten würde ich auch auf so einem Berg wohnen!", meinte er erfreut, als Kartus seinem Begehren statt gab. Kartus bestätigte ihm, dass ganz nahe des Spawns noch ein Berg mit toller Aussicht Platz für eine Villa hätte. So strolchten sie plaudernd weiter bis sie an eine weitere Pyramide kamen. "Wow", meinte weedlord, ihr seid echt fleissig!" Kartus aber ging um die Pyramide herum und begutachtete sie kritisch. Er schüttelte den Kopf und machte noch eine Runde um das Bauwerk. "Irgendetwas ... hmm, irgendetwas ist hier komisch", bemerkte er und fügte murmelnd hinzu "was ist nicht richtig?" Als er zur dritten Runde ansetzte, wurde es weedlord zu bunt: "Na sag mal, was ist denn los? Ist doch toll gebaut! Wandern wir jetzt noch ein paar Stunden um das Ding?", fügte er neckend hinzu. Kartus lachte mit: "Nein, nein, ich glaub ich weiss jetzt was mich stört. Diese Pyramide ist nicht symmetrisch. Guck!", er ging zu einer Ecke, "hier siehst du es." Weedlord folgte ihm und musterte die Pyramide aus diesem Gesichtspunkt. "Du Kartus, du hast Recht, das Ding ist wirklich, ähm, ein bisschen schräg."

Witze über die asymmetrische Pyramide reissend, kamen sie beim Spawn an, wo weedlord100 den Berg für seine Villa versprochen bekommen hatte. Enob war mit der Schweizerfahne fertig und daran, einen Glasschutz anzubringen, als er einen Scherz mitbekam, bei dem Kartus weed mit ernstem Blick bat, sein Haus bitte nicht so asymmetrisch wie die Pyramide zu bauen. "Von welcher Pyramide redet ihr?", fragte er aufhorchend. Weed lächelte und beschrieb, wo sie das ungleichmässige Vieleck gesehen hatten. Enob knurrte: "Das ist im Fall meine Pyramide, dass es dann mit der Spitze nicht mehr aufging, heisst nicht, dass ich nun von vorne beginne!" Weedlord lächelte aufmunternd: "Weisst du was Enob? Für mich scheint Kartus ein wenig ein Tümpfchenscheisser zu sein." Kartus schüttelte den Kopf. "Mein lieber Weed, das heisst Tüpfchenscheisser!" Jetzt lachte Weed laut heraus: "Hab ichs nicht gesagt?", und verzog sich immer noch glucksend auf seinen Berg.
 

Nefshy

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Kapitel 5 - Das Schlitzohr

lenkii fügte stöhnend den Steinblock in die Wand ein und seufzte dann tief. "Steine für Mobfallen schleppen ist was für Sklaven", knurrte er und rieb seinen schmerzenden Rücken. Er entschied sich, dass er Mugumaster suchen gehe um sich so eine Pause zu erschleichen und fand ihn tüftelnd mitten in der Falle stehend. "Wir müssen irgendetwas machen, damit die Monster schneller den Weg finden", bemerkte er. lenkii war sofort Feuer und Flamme. Mobs zu zwingen, einen bestimmten Weg zu gehen, das war Vergnügen! "Ich weiss was, wir brauchen Wasser!", rief er, "ich geh einen Eimer suchen und zeigs dir dann". Und schon war er weg.

Stunden später, lenkii wusste nicht mehr, wie viele Kessel voll Wasser er schon herbeigeschleppt hatte, entschied er dass er sich eine Pause verdient habe und machte einen Spaziergang in Richtung Pyramide. "Nein, nein, ich bin ganz zufällig hier, habe überhaupt nichts im Sinn", grinste er und grübelte erneut, wie man wohl in die obere Pyramide kommen könnte. Kurz entschlossen sah er sich um und als er sicher war, dass niemand in der Nähe war fing er an Erdbrocken über Erdbrocken zu stapeln. "Der Ort wo ich nicht hineinkomme, muss noch erst erfunden werden!" lachte er. Höher ging es und höher. Der Wind zerrte an ihm. Es war gar nicht einfach, den Erdstapel unter sich zu erhöhen und in dem Wind nicht runterzufallen. "Aber lenkii schafft doch alles was er sich vorgenommen hat!" schmunzelte der Junge und machte zufrieden weiter. Endlich war er oben angekommen. Zappelnd vor Neugier schaute er sich um. Tatsächlich, es war das Lager von Enob. Kisten und Schränke wo man hinblickte und mittendrin ein Bett. Fackeln beleuchteten das Ganze. Bald war das rumwühlen in den Kisten langweilig und lenkii ging wieder hinaus, zu seinem Erdstapel um runterzugehen. Er hatte jedoch den starken Wind hier oben vergessen und eine Böe packte ihn, kaum hatte er die Pyramide verlassen, und warf ihm vom hohen Stapel. lenkii schrie erschreckt auf, als er das Gleichgewicht verlor. Es krachte, als er in einem Busch landete und er verlor das Bewusstsein.

Es war dunkle Nacht als er wieder erwachte. Neben ihm ertönte das zischende Kreischen einer Spinne. Erschreckt setzte er sich auf und fiel wieder ächzend hin. "Mir ist schwindlig und eine Spinne ist in der Nähe!", lamentierte er, "es ist Nacht!". Verzweifelt versuchte er erneut sich hinzusetzen. Diesmal klappte es und nach einer Welle der Übelkeit ging es ihm besser. lenkii schleppte sich mühsam in das nächste Gebäude, wo er vor Monstern geschützt war und knurrte, dass Enob den Erdstapel gefälligst selber wegräumen könne wenn er keinen normalen Zugang zur Pyramide machen könne, daraufhin schlief erschöpft ein.
 

Nefshy

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Kapitel 6 - Bahnen verbinden

"Kaaaartus, warte!", Mon3y13ankeR hatte Kartus von weitem gesehen und lief wild winkend und rufend auf ihn zu, "Kaaartus, ich muss dich etwas fragen!" Kartus hielt inne und wandte sich um. "Was ist denn Money?", fragte er freundlich. "Ich habe dich schon seit Tagen gesucht", erklärte Mon3y13ankeR, noch ganz ausser Atem vom rennen. "Ich wollte dich fragen, ob meine Bahn durch die Spawnberge gehen darf, oder ob das verboten ist." Der Halbgott lächelte verbindlich. "Das ist gut, dass du fragst Money" erwiderte er, "ich habe nichts dagegen. Es ist gut, wenn das Land auch mit Bahnen verbunden ist. Und somit erschlossen werden kann." Mon3y13ankeR bedankte sich und rannte wie der Blitz zu seiner Strandvilla. Endlich durfte er losbuddeln, er hatte sich nicht getraut, etwas Unerwünschtes zu bauen und war froh, dass es endlich losgehen konnte. Die Bemerkung von Kartus, dass es nicht wirklich passend sei, Eintrittsgeld für Bahnbenutzung zu verlangen, interessierte ihn nicht, er hatte eh so etwas nicht vor.

Mit einem Stapel Fackeln und dem schweren Pickel bewaffnet fing er an zu graben. Immer tiefer ging es in den Fels, der Schweiss lief ihm in Strömen von der Stirn. Seufzend wischte er über seine nasse Stirn und schon tropfe das nächste Wasser auf seine Nase. Mon3y13ankeR stutzte und schaute auf die Decke. Tatsächlich, es tropfte von der Decke. "Na hallo, was ist denn da oben los?", fragte er erstaunt. In diesem Augenblick brach die Decke ein und ein eiskalter Schwall Wasser fegte ihn von den Füssen. Er schlug den Pickel in die Wand und hielt sich verzweifelt am Stiel fest, dies gab ihm für den Moment den Halt den er brauchte. Nun schaute er sich den Schaden an und stellte fest, dass es nicht so ein grosses Loch war, das konnte man eigentlich verbauen und so abdichten. Die Füsse im frostigen Wasser, immer wieder ums Gleichgewicht kämpfend, drückte er Kies und Erde in das Loch. Endlich nach langer Mühe wurde das Wasser zu einem Rinnsal und das Ausfüllen einfacher, bis schliesslich kein Tropfen mehr durchkam. "Puh, jetzt geh ich erst mal trockene Kleider anziehen und etwas essen!", überlegte er und fand, dass er schliesslich eine Belohnung nach dieser Strapaze verdient habe.

DeTomaso war in seiner Strandvilla. "Ah, gut dass du kommst, ich wollte soeben aufgeben auf dich zu warten. Aber jetzt kann ich mich doch noch von dir verabschieden, Money", erklärte er, "ich werde dieses Land verlassen und mich um meine Mutter kümmern, die langsam alt und gebrechlich wird. Den Andern habe ich bereits tschüss gesagt. Ich wünsche dir noch viel Freude und Erfolg." Mon3y13ankeR schaute ihn traurig an und erwiderte, dass er ihn vermissen werde, es aber eine löbliche Sache sei, die DeTomaso sich vorgenommen habe. Und dass er auch ihm noch viel Freude mit dem Zusammensein mit seiner alten Mutter wünsche. Bald war DeTomaso hinter dem nächsten Hügel verschwunden und Mon3y13ankeR machte sich wieder auf, seine Bahn weiterzubauen.

Sorgfältig legte er Schiene um Schiene, grub sich stundenlang tiefer in den Berg und brachte Fackeln an. Dann kehrte er wieder zurück zu der letzten Schiene um weiterzuverlegen, als er jemanden den Schienen entlang kommen sah. "Oh hallo Mix3001, was machst du denn hier?", fragte er, erfreut einen Besucher zu haben. Mix3001 nickte ihm grüssend zu und fragte ihn, ob Mon3y13ankeR für seine bald fertig gestellte Bahn dann auch Geld verlangen werde. Mon3y13ankeR schüttelte den Kopf: "Nein, ich finde das nicht so gut." Mix3001 klagte, dass er schon stundenlang mit Kartus diskutiert habe und dieser einfach nicht verstehe, dass rechtschaffene Arbeit fair bezahlt werden sollte. "Diese Bahn wurde von mir gebaut", betonte er, "also gehört sie auch mir!". Er hatte eigentlich gehofft, bei Mon3y13ankeR Unterstützung zu finden, denn Kartus habe ihm bestimmt gesagt, dass er das Theater um den Eintrittspreis endlich beenden solle. Mon3y13ankeR stützte sich auf seiner Picke ab und erklärte Mix, dass viele Leute die Sache nicht so toll fänden, genau gesagt habe er mitbekommen, dass schon einige der Community sich bei Kartus beklagt hätten. Er solle doch noch einmal darüber nachdenken.

"Deine Bahnstrecke ist toll gebaut, mobsicher und schön", bemerkte Mix nach einer Weile, "mein Plan ist es ein Bahnnetz bauen, das unser ganzes Land überzieht, magst du mitmachen?" Mon3y13ankeR schaute interessiert. "Die Idee ist super", fand er, "aber am besten klärst du das mit Kartus noch ab!" Sinnend ging Mix3001 wieder und Money legte weitere Schienen aus. Endlich nach langer Arbeit gelang der Durchbruch beim Spawn und die Bahn war fertig.

"Schau, ich bin daran den Traum zu verwirklichen. Die Minecartbahn zu bauen, die jeden Punkt auf dieser Welt mit einem anderen verbindet. Mon3y13ankeR macht nun auch mit. Indessen ist schon ein nettes kleines Netz entstanden, das befahren werden kann und auch rege benützt wird. Wir haben daraus eine Firma gegründet: MBW - MaxBetterWorld. Bei Benutzung soll etwas für den Aufwand bezahlt werden, aber nicht alle halten sich daran." Ein weiteres Mal war Mix3001 mit

Kartus am diskutieren. "Ich hätte gerne, dass du etwas machst, damit ich überwachen kann, wer meine Bahn benutzt hat und ob auch bezahlt wurde. Und ich möchte ein Geldwährungssystem für unser Land!" Kartus atmete tief durch, die Diskussionen über die Minecartbenutzung war aufreibend, zwischen der Community und Mix zu vermitteln brauchte viel Zeit. Er verstand beide Seiten, aber musste das Ganze so stressig sein? "Können wir nicht eine andere Lösung finden, die für alle zufriedenstellend ist?", überlegte er laut, "die Leute sind einfach nicht bereit, für die Benutzung zu bezahlen."

Sie besprachen die Sache länger bis sich langsam eine Idee rauskristallisierte. Langsam entstanden Städte - oder mindestens die Idee von ihnen. Kartus träumte seit seinem Höhlenabenteuer von einer Stadt in den Tiefen der Erde. Mugumaster hatte auch schon mal angetönt, dass er gerne eine Stadt gründen würde, die auf im Himmel schwebenden Inseln ist. Vielleicht könnte man das Ganze organisieren. "Wenn wir Steuern erheben, die von den Städten getragen würden - schliesslich werden sie ja auch an das Schienennetz angeschlossen - wären die einzelnen Bewohner zufriedener", meinte Mix. "Das kann ich mir vorstellen“, antwortete Kartus, "so eine Art Abonnement für die Ansässigen, die wohl auch deine Bahn am meisten benutzen. Abgesehen davon", führte er weiter aus, "wäre es gut, wenn auch ich für die Verwaltung des Landes eine Kasse hätte um die Ausgaben zu bestreiten." Kartus grübelte weiter. "Aber 'Steuern' passen mir nicht, das würde mich zum Landesherrn machen, das will ich nicht sein. Wir sind hierher gezogen, weil wir eine nette und gut organisierte, aber freie Gemeinschaft sein möchten. Wir sind hierher gezogen, weil der merkwürdige Creeper mir mit seinen Kräften die Möglichkeit dazu gab." Kartus ging ein paar Schritte und fuhr gedankenverloren mit der Hand über die Rinde eines Baumes. "Opfergaben, ja - Opfergaben sollen es sein. Städte sollen eine vernünftige Organisation haben - ein Städtesystem - und es ist doch logisch, dass man etwas für eine gute Infrastruktur opfert." Sie diskutierten noch länger und schliffen an dieser Lösung.
 

Nefshy

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22. Sep. 2011
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Kapitel 7 - Minetown & erstes offizielles Grundstück

Als endlich das Wichtigste besprochen war, redeten sie noch über die Idee der Minenstadt. "Eine tolle Höhle tief in der Erde ...", Kartus beschrieb seine Vision, "sicher so Hundert Meter im Quadrat, ich meine etwa 30 Meter tief sollte reichen". Mix3001 war sofort begeistert und wollte gerne mitbauen. "Lass uns einen Ort suchen gehen und mal anfangen. Es gibt schliesslich viel zu tun! Nur schon das Graben einer so grossen Höhle." Kartus hatte bereits einen Ort im Sinn und zusammen gingen sie dahin, ihn zu begutachten. Es verging nur wenig Zeit, bis die Zwei am Buddeln waren und mindestens den Eingangsbereich und einen monstersicheren Unterschlupf für die Nächte vorbereiten wollten.

"Hey Kartus, weisst du, was ich bemerkt habe?", weedlord100 kam gerade zu einem Schwätzchen vorbei, "seit ich hier wohne und arbeite, habe ich schon richtig Muskeln vom pickeln bekommen." Lachend zeigte er seine Muckis. Kartus und Mix lachten gutmütig mit und zeigten ihrerseits, was für taffe Kerle sie beim Höhlenbuddeln geworden sind. "Komm erzähl", sagte Kartus dann zu weed, "wie gefällt dir das Land? Wie kommst voran?" Weedlord war in Spasslaune und erwiderte schmunzelnd: "ich lernte bereits einige Leute kennen, allen voran lenkii, Mix und Johnter... und ich bleibe trozdem!" Alle Drei brachen in ein Gelächter aus. "Und wisst ihr das Beste?", führte weed weiter aus, "heute bin ich Waterseven angucken gegangen". Weed beugte sich vor und streckte seine Hände wie ein Zombie vor sich. "Plötzlich kam ein Monster vor mir aus dem Wasser, eine Schaufel in der Hand, ein oranger Monster-Kopf. Ich habe noch nie sowas gesehen und wäre vor Schreck beinahe in den Kanal gefallen!"

Mix3001 fragte überrascht, was denn das für ein Monster gewesen sei, so etwas habe er in seiner Stadt noch nie gesehen. Weedlord ergötzte sich an den Mienen der Zuhörer und fuhr fort: "Ich habe mein Schwert gezogen und das Monster angeschrieen, da warf es die Schaufel auf den Boden und nahm seinen Kopf ab..." Kartus keuchte überrascht auf: "Was? Das ist wirklich geschehen? In unserem Land?" Weedlord verzog seine Mundwinkel: "Ohja, aber wisst ihr, was herauskam? Es war nicht sein Kopf, den Healkuh abgenommen hatte, sondern ein Kürbis, den er aufgesetzt hatte um länger unter Wasser atmen zu können. Und ich hatte mir fast in die Hose gemacht vor Schreck." Weedlord lachte Tränen. "Healkuh war daran, einen Tunnel von seinem Haus aus in die Tiefen zu graben, er will dort unten ein Lager machen. Nun tauchte er zum Luftholen auf ...", Weed konnte vor Lachen kaum mehr reden, "und ... und plötzlich stand ich vor ihm ... schrie ihn an und fuchtelte mit meinem Schwert herum", als weedlord wieder zu Atem kam, fuhr er fort, "der Arme hatte kaum mehr Luft, noch weniger Sicht, als ein wildgewordener Weed ihn abmurksen wollte!", nun war endgültig Schluss, weed brachte vor Lachen kein Wort mehr heraus.

Genau mitten im allgemeinen Gelächter kam Mugumaster vorbei und schaute die drei sich vor Lachsalven krümmenden Freunde an. "Was ist denn hier los?", fragte er verblüfft. Mix schaute Weed an und erneut ging das Lachen los. Diesmal über das verdutzte Gesicht, das Mugumaster machte. Kartus versuchte zu erzählen, was so lustig war, aber er kam nicht weit: "Da war ein Monster..." schon wieder wieherten alle los. Mugumaster drehte sich wortlos um und ging aus der Höhle. Kurz darauf kam er wieder, einen Eimer Wasser in der Hand. "Der nächste der lacht, bekommt einen Schwall Wasser!", drohte er. "Warte, ich setze mir nur schnell einen Kürbis auf", grölte Kartus und erneut konnte sich niemand mehr halten vor Lachen. Mugumaster stellte seinen Eimer ab und erhob in gespielter Verzweiflung seine Arme. "Was mach ich nur mit euch?" Langsam beruhigten sich die Freunde und erzählten Mugu weshalb sie gelacht hatten.

"Wir haben gerade unsere Muskeln bestaunt, die wir haben, seit wir in den Minen graben", bemerkte Weedlord als es ruhiger wurde, "und wie geht es bei dir? An was bist du dran?" Mugumaster lächelte Weedlord kurz an und wandte sich dann aber zu Kartus. "Am Spawn steht ein Neuer und will nichts machen, ohne das er mit dir gesprochen hat.", erzählte er, "Er heisst Monteverdi0815 und sagt, er bewege sich nicht, bevor du ihm nicht sein Gebiet zugeteilt hast." Kartus zuckte die Schultern und meinte: "Dann werde ich mich mal aufmachen und nachschauen, was er will.", daraufhin fügte er zu Mix3001 gewandt hinzu, "ich werde später an Minetown weiterarbeiten, mach indessen nur mal weiter", und machte sich Richtung Spawn auf. Mix rief ihm nach, dass es kein Problem sei, er wolle sowieso noch in Waterseven arbeiten und Healkuh angucken gehen, und dass sie ja später das Projekt weiterverfolgen könnten.

Von Weitem bereits hörte Kartus ein gequältes: "Hör endlich auf du Nervensäge!" Dann ein klatschendes Geräusch und das fiese Lachen von lenkii. "Ohje", murmelte Kartus, "das klingt nicht gut." Und er beeilte sich, den Berg hinunter zu kommen. "Lass mich in Ruhe!", ertönte die fremde Stimme erneut. Darauf die feixende Antwort von lenkii: "Was ist, bist du ein Weichling? Magst nicht mal ein paar Hiebe abwehren? Zeig was du kannst!" Erneut ein Klatschen und ein Aua. Endlich kam Kartus dazu. "lenkii, jetzt ist fertig!", knurrte er verärgert, "anstatt hier nur Blödsinn zu machen geh zu Mugumaster, er braucht deine Hilfe weil er ein Grossprojekt angefangen hat." lenkii liess von Monteverdi ab und schaute Kartus neugierig an. "Was will er denn jetzt noch bauen? Die Mobfalle ist ja schon längst fertig." Kartus erwähnte kurz die Idee der Stadt auf fliegenden Inseln und fing an eine Standpauke zu halten, dass es nicht in Ordnung sei, neue Bürger zu verärgern. lenkii machte schnell dass er davon kam. Wie man sich vor Massregelungen drückte, war sein Fachgebiet.

Seufzend wandte Kartus sich zu Monteverdi0815 und entschuldigte sich für das Benehmen des Jungen und fragte nach Montes Begehren. Monteverdi warf einen verärgerten Blick in die Richtung, in der lenkii verschwunden war. "Ich hoffe, nicht alle Bewohner hier sind so...", murrte er, "genau aus solchen Gründen wollte ich zuerst mit dir sprechen Kartus. Ich möchte ein Gebiet, dass mir gehört, in das nicht jeder hineinkommen kann und einfach bauen oder rumblödeln darf. Ich bin Minecart-Architekt und brauche ein grosses Gebiet. Am liebsten hätte ich ein Schneegebiet." Kartus schaute ihn nachdenklich an. "Das Land ist gross, such dir doch einfach wie die Andern eine nette Ecke in aus." Monteverdi schüttelte den Kopf und meinte hartnäckig, dass er sich nicht vom Spawn wegbewege, bis er nicht Gewähr für eine sichere Gegend bekomme. "Du kannst selber entscheiden", fuhr er fort, "wenn ich keine Zusicherung bekomme, werde ich weiterziehen, bis ich ein Land gefunden habe, in dem ich ungestört meine Eisenbahnen bauen kann. Somit wird hald diese Architektur nicht in deinem Land gebaut!" Kartus lächelte freundlich und betonte, dass sie nicht auf die Minecartbahnen verzichten mochten, er sich aber mit den Administratoren besprechen wolle, ob man solche Spezialwünsche berücksichtigen könne. Monteverdi nickte und setzte sich geduldig hin. Gelassen wartete er und vertrieb sich die Zeit damit, seine Strecken und Redstone-Verbindungen zu berechnen.
 

Nefshy

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22. Sep. 2011
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Kapitel 8 - Crafte deinen Traum

Monteverdi0815 bekam sein Gebiet, Mix3001 war zufrieden mit der Lösung seiner MBW-Firmenbezahlung, die Städte wurden langsam grösser - nein nicht alle: in Minetown war es verdächtig ruhig -, neue Bürger fanden ihren Platz und kolonisierten freie Landstriche oder bevölkerten bereits bewohntes Gebiet noch mehr. Mitten drin war schon länger ein grosses Projekt am wachsen. Ein Siedler war ruhig und fleissig am bauen. sElf_sErvice und tobioeck standen diskutierend davor. "Es scheint ein weisser Würfel zu werden", meinte sElf_sErvice vorsichtig. "Achwas, irgend so ein weiterer Klotz", stellte tobioeck mit Kennermiene fest, "wer ist überhaupt der Typ, der dies hier baut?" Zibi kam hinzu und meinte kühl: "ich bin der Typ und dies wird garantiert kein weiterer Klotz werden! Wir könnten das Äussere unserer Welt bedeutend verschönern, wenn wir uns mehr Mühe geben würden." tobioeck lächelte entschuldigend "ach sorry, ich wollte dir nicht zu nahe treten. Darf man fragen, was du denn hier baust?" Zibi nahm die Entschuldigung mit einem Nicken zur Kenntnis und erzählte den Zweien von Träumen die ihn nächtelang besuchten. Es ging um Portale und wie er mit scharfen Überlegungen einer klaustrophobischen Umgebung entfliehen konnte. Eine grosse Hilfe dabei war ein Cube. "Diesen Cube möchte ich hier nun bauen", schloss er seine Erzählung ab. "In einer Grösse, die seinem Wert gerecht wird", fügte sElf_sErvice schmunzelnd hinzu. Ein kurzes Lächeln ging über Zibis Gesicht: "Genau, du hast's erfasst!".

Allerdings mache ich mir Sorgen, irgendetwas ist hier nicht in Ordnung. Ich weiss nicht ob es an dem Gebiet liegt oder ob ein neuer Einwanderer eine Krankheit eingeschleppt hat. Aber mir wird immer wieder übel, schwindlig und ich habe immer wieder kurze Aussetzer". "Du auch?", unterbrach ihn sElf_sErvice, "gerade eben zum Beispiel, als ich einen Stein abbauen wollte wurde mir kurz schwarz vor Augen und der Stein stand unbeschädigt da - passiert mir übrigens öfters -, oder beim Laufen wird mir schwindlig, ich torkle und falle wieder ein paar Schritte zurück." Healkuh, der in der Nähe am Bauen war, kam näher und beteiligte sich an der Diskussion: "Leute, mir passiert das auch immer wieder! Ich dachte bis jetzt, dass nur bei mir etwas nicht stimmt. Aber wenn mehr Leute diese Krankheit haben, müssen wir das dringend Kartus mitteilen!" Die andern nickten und so machten sie sich auf, um Kartus zu suchen. Mit Kartus zusammen beschlossen sie, diese mühsame Krankheit "Lag" zu nennen: "Lästiges Ausfall-Gebrechen" und Kartus entschloss mit seinen göttlichen Fähigkeiten die Ursache dieses Gebrechens zu erforschen, damit es bekämpft werden konnte. Auf dem Rückweg zu seinem Portal Cube stolperte Zibi sicher fünfmal und es wurde ihm mehrmals schwarz vor Augen. Frustriert entschloss er, Urlaub am Meer zu machen um sich zu erholen.

Die Ferien waren herrlich, die Sonne schien und die Wellen rauschten zum Singen des Windes. Zibi fühlte sich nun schon viel besser und fing an ein Häuschen am Meer zu bauen. Bald darauf fand er, dass er auch etwas zu Essen braucht und so legte er Felder an. Klar war nun ein Lager nötig, ein Kontor zum Handeln, für den Handel ein richtiger Hafen mit Lastkran. Wenn nun Schiffe einfahren sollten, fehlte natürlich ein Leuchtturm. Zibi war eifrig am Bauen und es war ihm wichtig, dass alles harmonisch zueinander passte. Es trafen Leute ein, die gerne Teil der entstehenden Stadt werden wollten. Ein Bäcker liess sich hier nieder, MingeBag2008 und ManuelsWorld bauten ambitioniert unter der Leitung von Zibi, welcher immer wieder betonte, dass die Häuser optisch zueinander passen müssten und nicht wild unter der Stadt herumgemint werden durfte. Eine riesige Stadtmauer entstand aus Steinen, die Freeeak und Trolon fleissig abbauten. Florian160, ein Mönch, entschied sich, dass er in dieser beeindruckenden, ästhetische Stadt namens Rebirth Haven, seinem Metier nachgehen werde.

In all dieser Zeit blieb Kartus von Minetown fern und konnte seinen Traum einer Stadt im Untergrund immer noch nicht verwirklichen, denn das Suchen nach der Ursache des Lag brauchte seine Weile. Er wusste nicht mehr, wieviele Zauber er schon angewendet, und wieviele Leute er bereits befragt hatte, aber endlich kam er dem Grund der Krankheit näher. Er stellte fest, dass es eine enorme Vermehrung von Tintenfischen gab, hunderte von Tintenfischen tummelten sich in den Gewässern und es schien, dass diese die Seuche in sich trugen. Nach längerem Überlegen entschied sich Kartus zu einem radikalen Schritt: Wenn es keine Tintenfische mehr geben würde, wäre der Lag weg. Schweren Herzens sammelte er die Kräfte, die ihm der Creeper gegeben hatte und sprach einen Zauber. Alle wurden gesund und die neugeborenen Tintenfische wurden genau im Auge behalten, ob sie nicht wieder die Seuche verbreiten würden.

Das Beste am Ganzen war, dass Zibi wieder zu seinem Portal Cube zurückkehrte und ihn fertig baute. Dieses Bauwerk wurde über die Grenzen hinweg berühmt, viele Leute besuchten das Land um den Portal Cube bestaunen zu können und viele waren so beeindruckt, dass sie blieben und beim Aufbau des Landes mithalfen. Eine neue Ära war angebrochen: Die Einwohner stellten fest, dass ein ästhetischer Bau wertvoll war und somit ging ein kleiner Wettbewerb los; jeder versuchte noch schöner zu bauen.
 
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