J.U.L.I.A Among the Stars

Gescheiterte Planetenexkursion – oder geplante Sabotage?

Ich heisse Rachel. Ich war lange im Kälteschlaf. Irgendetwas hat mich nun aufgeweckt. Ich befinde mich in einer Raumstation und alle anderen sind verschwunden. Nur noch das Bordsystem J.U.L.I.A ist aktiv.

Was ist hier passiert? Wir befanden uns auf einer Mission um bewohnbare Planeten im Sonnensystem zu finden. Die Crew hatte diverse Planeten in Augenschein genommen. Aber wo sind die jetzt alle? Und warum bin ich wach?

julia indie space game - J.U.L.I.A Among the Stars

Das Interface des Bordcomputers J.U.L.I.A. Von hier aus steuert ihr den Roboter, plant Landungen auf Planeten, baut Erweiterungen und löst allerhand Puzzles und Rätsel.

Gescheiterte Planetenmission, oder doch Sabotage?

Das Spiel siedelt sich irgendwo zwischen den Genres Point’n’Click Adventure, Puzzle und Virtual Novel an. Virtual Novel deshalb, weil die Geschichte ein grosser Teil des Spiels einnimmt. Ihr entdeckt Tagebucheinträge der Crew, indem ihr ihre Datapads (eine Art IPad) knackt und findet überall verborgene Informationen, die euch immer tiefer in die Geschichte eintauchen lässt. Findet ihr heraus, was mit der Crew und der geplanten Mission passiert ist? War es ein Unfall oder hat jemand die Missionen sabotiert?
Gesteuert wird mit der Maus, wobei man zwischen dem Interface des Bordcomputers und den einzelnen Planetenszenen wechseln kann. Die Schauplätze sind atmosphärisch toll gestaltet. Jeder Planet sieht anders aus und bietet euch andere Mysterien. Indem ihr von Planet zu Planet reist, die Rätsel aufdeckt und Informationen kombiniert, werdet ihr Stück für Stück das Geheimnis um die gescheiterte Mission aufdecken.

julia indie space graphic - J.U.L.I.A Among the Stars

Auf dem Planeten Ambrosia findet ihr nicht nur einen Dschungel, sondern auch seltsame Obelisken und ausserirdische Lebewesen, mit denen ihr kommunizieren könnt.

Mobot, dein Freund und Helfer

Unser Roboterfreund „Mobot“ hilft wann er kann. Sein robotischer Humor zaubert einen oft ein Lächeln ins Gesicht, ist er doch eigentlich ein emotionsloser Kasten, der nur logische Überlegungen nachvollziehen kann. Seine trockenen Witze sind jedoch Gold wert. Auch Rachel äussert manchmal Kommentare, die an „Easter Eggs“ erinnern. Auf einem sehr öden und steinigen Planeten findet sie eine Steintreppe mit einer Tür am Ende. Sie fragt sich dann, ob dies nun der „Stairway to Heaven“ oder doch eher der „Highway to Hell“ sei.

Zurück zu Mobot: Mit ihm könnt ihr allerhand anstellen: Proben sammeln, sie analysieren, die Umgebung absuchen, Erweiterungen bauen und vieles mehr. Er ist sozusagen das Hauptwerkzeug eurer Reise durchs Sonnensystem. Ich werde aber an dieser Stelle nicht ausführlicher beschreiben, was euch noch alles erwartet. Dies könnt ihr nun selbst herausfinden. Noch einen kleinen Einblick ins Spiel gewährt euch der Trailer:

Fazit

Ein geniales, leider fast unbekanntes Indie Spiel mit originellem Spieldesign und sehr positiver Steam Bewertung!

Die Mischung aus Adventure, Rätsel und Virtual Novel Spielprinzip fand ich sehr inspirierend. Die Geschichte war bis am Schluss fesselnd und das Ende umso toller.
Das Spiel ist für 19.- auf Steam zu kaufen und den Preis auf jeden Fall wert. Die Grafik lässt sich auf Full HD stellen, was sich absolut sehen lassen kann.

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